Kostprobe
Meine Damen und Herren, hier ein paar Links zu kurzen akustischen Hörproben:
http://audioboo.fm/boos/545047-kostprobe-1
http://audioboo.fm/boos/544999-kostprobe-2
http://audioboo.fm/boos/545007-kostprobe-3
http://audioboo.fm/boos/546186-kostprobe-4
Auszüge aus dem Vortrag „Karriere, Sex und Management"
(...)
Jawohl, meine Damen und Herren, es stimmt: Auch Manager interessieren sich für Sex.
Gut, das würde man beim Anblick manch eines Vorstandsvorsitzenden nicht vermuten.
Aber es ist die nackte Wahrheit.
Das erleben wir in unserer Praxis am Institut für Business bedingte Persönlichkeits- und Verhaltensauffälligkeiten tagtäglich.
Ist ja auch an und für sich kein Problem.
Denn sich für Sex interessieren und selber Sex haben – das sind mitunter völlig verschiedene Dinge.
Dass man sich ganz grundsätzlich für etwas interessiert, heißt ja nicht notwendig, dass man es auch selbst praktiziert, oder?
Nehmen Sie zum Beispiel Fußball. Da sitzen jeden Samstag mehrere 100.000 Menschen in den deutschen Fußballstadien und ein paar Millionen vor den Fernsehern in ihren Wohnstuben und sehen ein paar Leuten dabei zu, wie sie es unten auf dem Rasen treiben.
Also wie sie Sport treiben.
Also Fußball spielen.
Ich fasse zusammen: Viele Männer sehen gerne beim Fußball zu, auch wenn sie selbst nicht (mehr) aktiv sind.
Und beim Sex ist es eben genauso.
(…)
Meine Damen und Herren, wenn wir beim uns am Institut für Business bedingte Persönlichkeits- und Verhaltensauffälligkeiten einen Manager als Patienten aufnehmen, dann führen wir mit ihm natürlich erst einmal ein Anamnesegespräch.
Dabei fragen wir die frisch eingetroffenen Manager auch immer: Wann haben Sie zuletzt mit jemandem geschlafen?
Mann oder Frau, ganz egal?
Der eine guckt dann in seinen Kalender, der andere auf seine Armbanduhr.
Letztens hatte ich einen Manager bei mir in der Sprechstunde, der musste erst mal nach Hause fahren und in einem dicken Wälzer nachsehen. Titel des Buches: „Chronik des 20. Jahrhunderts“
(…)
Meine Damen und Herren, was viele Manager und auch Managerinnen beim Thema Sex total vernachlässigen, ist der Gesundheitsaspekt.
Wann haben Sie denn das letzte Mal Sex gehabt, einfach nur aus dem Grund, weil es gesund ist?
Noch nie?
Absurd, meinen Sie?
Aber warum denn?
Sie essen doch auch mal Spinat, nicht etwa weil er Ihnen so gut schmeckt, sondern weil er gesund ist.
Oder Grünkohl.
Na, sehen Sie?
Warum also nicht einfach auch mal Sex haben,
Warum also nicht einfach auch mal Sex haben, einzig und allein, weil er gesund ist?
(…)
Nein, nein, gerade auch im Management ist Gesundheit ein wichtiges Gut, mit dem pfleglich umgegangen werden muss.
Und wie wichtig ein ausgewogenes Liebesleben für Ihre Gesundheit ist, haben wir ja gerade gemeinsam erarbeitet, meine Damen und Herren.
Doch wie sieht die Praxis aus?
Ja, wie sieht die Praxis aus?
Schlecht sieht die Praxis aus.
Die Praxis sieht so aus, dass die meisten von uns mit dem Thema Sex total schludrig und – ja, lassen sie mich das sagen – unprofessionell umgehen.
Das gilt auch für die Damen und Herren Manager, wie wir bei uns am Institut für Business bedingte Persönlichkeits- und Verhaltensauffälligkeiten immer wieder feststellen müssen.
Es ist doch wirklich pervers:
Beim Essen zählen wir jede Kalorie, die wir zu uns nehmen.
Wir rennen dreimal die Woche durch den Stadtpark oder ins Fitnessstudie.
Wir verzichten auf Drogen und Tabak.
Wir halten uns beim Alkohol zurück.
Und wofür das Ganze?
Alles für die Gesundheit und mentale Fitness.
Nur beim Sex, da rumpeln wir durchs Leben.
Ohne Sinn und Verstand.
Gerade wie es mal so kommt.
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht?
Nein, natürlich nicht.
Typisch.
Weil die meisten Menschen nicht darüber nachdenken.
Und warum denken die meisten Menschen nicht darüber nach?
Weil sie keine Sex-Strategie haben.
Wir haben für alles Mögliche eine Strategie, zum Beispiel wie wir in 14 Tagen 20 Kilo abnehmen.
Nur für den Sex, da hat niemand eine Strategie.
Ja da kommt nicht einmal jemand auf den Gedanken, dass er eine Sex-Strategie haben sollte.
Das ist schlimm.
Und deshalb sage ich: Damit muss Schluss sein.
Dafür ist Sex einfach zu wichtig.
Meine Forderung lautet:
Mehr Systematik im Sexleben unserer Manager!
Und das ist das Therapieziel bei uns im Institut für Business bedingte Persönlichkeits- und Verhaltensauffälligkeiten.
Ich kann hier nicht auf Einzelheiten eingehen. Sicher verstehen Sie das. Wenn Sie mehr wissen wollen, kommen Sie in meine Sprechstunde.
Kreditkarten sind prima. Bar geht auch.
Business Kabarett
